30 Jahre SWISSCONSULT.

Vor 30 Jahren begegnete man dem  „Headhunter“ kritisch. Sein Geschäft war am Rande der Legalität, abenteuerlich und schädigend für Firmen, bei denen er Führungspersonen ansprach. Vornehmlich von internationalen Konzernen wurde er benötigt, entsprechend entstanden internationale Personalberaternetze mit klingenden Namen an teuren Adressen. Eine kleine Beratergemeinschaft unter dem Namen aperco ag mit Sitz in Zürich hatte schon erfolgreiche 6 Tätigkeitsjahre mit dem Rezept der Branchenorientierung hinter sich. Sie sah in Deutschland einen grossen Markt entstehen und entschied sich, das aperco-Rezept nach Deutschland zu erweitern. Doch dafür wurde ein einprägsamer Name notwendig. Da ihre Strategie und ihre Vorgehensweisen in der Schweiz entstanden, wurde der Markenname SWISSCONSULT geboren.

Die Berater der aperco ag waren beruflich selbständig. Dieses Modell galt auch für die SWISSCONSULT. Berater in Deutschland rekrutieren sich aus Führungspersonen, die ihre Karriere in einer Branche durchlaufen haben und die Eigenheiten und Menschen der Branche gut kennen. In Zürich erlernen sie durch ein mehrtägiges Seminar das KnowHow der Personalberatung und erhalten eine intensive Vorbereitung auf den Personalberatermarkt. Auch die Schweizer Berater übernahmen den Markennamen SWISSCONSULT.

 

Von Start weg galt es, dem Markennamen Qualität und Seriosität zu verschaffen. SWISSCONSULT sollte sich abheben von abenteuerlichen Auswüchsen der damals noch jungen Personalberaterszene. Zudem wollte man sich klar gegen Vermittler abgrenzen und schuf das Honorarmodell der Trennung zwischen Suchkosten und Abwicklungshonorar.

1994 gaben sich die SWISSCONSULT-Berater einen Ethik-Kodex. Sie waren damit Vorreiter in der Personalberatung. 

Ende der 90er Jahre umfasste die SWISSCONSULT über 25 Berater im deutschsprachigen Raum (DACH). Hochkonjunktur herrschte und jedes Unternehmen hatte hohen Bedarf an Führungspersonen und Fachspezialisten. Seither besteht der Focus nicht nur auf der quantitativen, sondern auch qualitativen Entwicklung der SWISSCONSULT. 2013 bewarb sich die SWISSCONSULT für eine Aufnahme im Bund der deutschen Unternehmensberater BDU und wurde als erste Organisation mit ausländischem Firmensitz aufgenommen.

SWISSCONSULT-Berater treffen sich regelmässig zum Austausch ihrer Erfahrungen, zur Erlernung neuer Erkenntnisse und zur Pflege der Kollegialität. Aufträge über mehrere Branchen werden in Zusammenarbeit abgewickelt. So werden den Auftraggebern intime Branchenkenntnisse aus mehreren Branchen zum Vorteil. 

In der Branche Personalberatung, in der in den letzten 30 Jahren viele Eintagsfliegen auftauchten und wieder abtauchten, viele Gruppen wieder auseinander gingen, viele Unternehmer geführte Betriebe mit dem Unternehmerabgang starben, hat sich die SWISSCONSULT stetig behaupten können. Getreu dem Motto, nicht alles ist Käse, was aus der Schweiz kommt, wurden im deutschsprachigen Raum die Qualitäten der SWISSNESS hochgehalten: Seriosität, Qualität, Effizienz, Verschwiegenheit, Ehrlichkeit.

2015 definierte der Bundesverband der deutschen Personalmanager den Kodex des guten Headhuntings. Die SWISSCONSULT-Berater konnten erfreut feststellen, dass ihre Vorgehensweisen, ihre Einstellung zur Aufgabe und ihre Voraussetzungen für Erfolg deckungsgleich zu den festgelegten Anforderungen sind.

Organisatorisch haben sich die SWISSCONSULT-Berater in Deutschland 2015 zur SWISSCONSULT-Deutschland GmbH zusammengeschlossen. Auch in der Schweiz laufen Vorbereitungen für eine Ländergesellschaft. Ziel ist, den zukünftigen Anforderungen an den „Headhunter“ noch besser zu entsprechen.                                        jb